Installation
Alle Antworten auf Ihre Fragen zu Sanierung und Pflanzenkläranlagen.
Wie tief ist ein Reinigungsgarten?
Der Schilffilter wird mit 60 cm Granulat gefüllt. Die Höhe zwischen dem unteren Rand der Zulaufleitung und dem Granulat beträgt mindestens 20 cm.
Der Wasserpflanzenfilter wird mit 40 cm Granulat gefüllt. Die Höhe beträgt hier 10 cm.
Müssen Bäume gefällt werden?
Es kann notwendig sein, Bäume zu fällen, die den Verlauf der Rohre oder die Anlage des Systems behindern würden. In einem Umkreis von mindestens 3 Metern um den Sanitärgarten herum dürfen keine Bäume stehen.
Woher kommen die Materialien?
Der Teilesatz wird von der Logistikplattform von Aquatiris aus versandt, die sich am Hauptsitz in Bréal-sous-Montfort (35) befindet. Die gedrehten Kunststoffteile (Hebeanlagen, Behälter, Verteiler, Schächte) werden in Dol-de-Bretagne (35), weniger als 100 Kilometer von der Logistikplattform entfernt, hergestellt. Die Granulatversorgung erfolgt so nah wie möglich bei Ihnen, aus einem lokalen Steinbruch.
Kann ich die Anlage in Eigenleistung installieren?
Die Installation eines Aquatiris-Reinigungsgartens in Eigenleistung unterliegt bestimmten Bedingungen. Die Betreuung durch einen Aquatiris-Fachmann ist ebenso obligatorisch (mindestens 3 Besuche) wie der Erwerb der Systemkomponenten bei Aquatiris.
Einsparungen werden vor allem bei den Arbeitskosten erzielt.
Wer führt die Installation der Abwasserentsorgung durch?
Der Aquatiris-Experte begleitet Sie vor Ort von der Planung bis zur Umsetzung und kann auf sein lokales Netzwerk von Installateuren zurückgreifen oder die Umsetzung selbst durchführen.
Es ist auch möglich, dass Sie Ihre Abwasserentsorgung in Eigenregie installieren. In diesem Fall stellen wir Ihnen alle Unterlagen zur Verfügung und begleiten Sie mit Besuchen auf der Baustelle.
Wie viel Platz nimmt ein Aquatiris-Klärgarten ein?
Der Klärgarten von Aquatiris benötigt nur 10 m² pro Filter (insgesamt also etwa 25 m²).
Die Größe der Einleitungsfläche hängt hingegen von der Fähigkeit des Bodens ab, das Wasser versickern zu lassen.
Ich habe Lehmboden, ist das ein Problem?
Nein, die bepflanzten Filter werden ohne Verwendung des vorhandenen Bodens gebaut.
Es spielt also keine Rolle, ob der Boden tonhaltig, lehmhaltig oder sandig ist.
Wenn der Boden die Versickerung des behandelten Abwassers nicht zulässt, wird es auf andere Weise abgeleitet: in einen Graben, in einen Wasserlauf, in das Regenwassernetz usw.
Braucht es ein abschüssiges Gelände, damit es funktioniert?
Die Sanitation Garden passen sich an jedes Gelände an.
Was die Neigung betrifft, ist es besser, wenn der Höhenunterschied mehr als einen Meter beträgt.
Ist dies nicht der Fall, statten wir unsere Anlage mit einer Hebepumpe aus.
Muss vor der Installation der Abwasserentsorgung eine Bodenuntersuchung durchgeführt werden?
Die Installation einer individuellen Abwasserentsorgung erfordert eine Bodenuntersuchung. Diese Studie wird von Ihrem lokalen Aquatiris-Angestellten oder einem beauftragten Experten durchgeführt.
Die Bodenstudie für die Abwasserentsorgung umfasst mehrere Elemente:
Bodenstudie (Geologie des darunter liegenden Bodens, Bodentextur, Bodentiefe, Vorhandensein von Gestein, permanente oder punktuelle Wassersättigung, Durchlässigkeitstest etc.)
Studie der Umgebung (Gräben, Wasserläufe, Wasserfassungen, Überschwemmungsgebiet, sensible Zone etc. ) und andere mögliche Einschränkungen (Zugang zum Grundstück, störende unterirdische Bauwerke oder Netze etc.)
Wahl, Dimensionierung und Standort des Kanalisationsgartens
Wahl, Dimensionierung und Standort (falls zutreffend) des Entsorgungsmittels für das behandelte Abwasser
Pläne des Abwasserprojekts
Kann ich eine Pflanzenkläranlage installieren, wenn ich meine Klärgrube beibehalte?
Es gibt tatsächlich Pflanzenkläranlagen, die eine Vorbehandlungsgrube beibehalten. Aquatiris möchte diese Anlagen aus mehreren Gründen nicht mehr verwenden.
Zunächst einmal sind die Leistung und die Nachhaltigkeit einer solchen Anlage deutlich geringer als bei einer Vorbehandlung des Abwassers direkt durch die Pflanzenfiltern. Das Abwasser verbleibt nämlich in einem geschlossenen anaeroben (sauerstofffreien) Raum, wodurch es septisch und schwer zu behandeln wird.
Außerdem wird der größte Nachteil der klassischen Systeme nicht beseitigt: die Grube! Und ja, sie ist für den Sekundärschlamm verantwortlich, der in der Kläranlage behandelt werden muss. Wussten Sie, dass eine Kläranlage nicht mehr als 2 Lkw-Ladungen pro Tag aufnehmen kann? Darüber hinaus wird die Anlage erstickt und es müssen umfangreiche, stromverbrauchende Maßnahmen ergriffen werden, um die Anlage wieder in Betrieb zu nehmen (intensive Belüftung). Der Klärschlamm stellt für die Kommunen ein großes Problem dar. Um ihn zu behandeln, werden spezielle Anlagen entstehen, vielleicht auch in Ihrer Nähe … Es werden Ideen gesucht in Richtung Pflanzenkläranlage: Auch hier werden Pflanzen eingesetzt, hauptsächlich Weiden in Niederwald mit sehr kurzer Umtriebszeit (Kurzumtriebsplantage, KUP).

